Havanna (Habana)
Havanna (spanisch La Habana, vollständige Bezeichnung San Cristóbal de La Habana), ist die Hauptstadt von Kuba und zugleich eigenständige Provinz. Havanna ist mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern nach Caracas und Maracaibo (Venezuela) sowie Santo Domingo (Dominikanische Republik) die viertgrößte Stadt in der Karibik.
Koloniale Prachtbauten, chromblitzende Straßenkreuzer der 60er Jahre und pulsierende Salsa-Rhythmen: Eine Mischung aus karibischer Lebenslust und der Melancholie vergangener Tage macht die kubanische Metropole unwiderstehlich.
Besonders sehenswert ist die Altstadt Havannas mit ihren barocken und neoklassischen Monumenten, die zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen gehört. Die Altstadt Havannas wurde 1982 unter das UNESCO Weltkulturerbe gestellt und wird seitdem kontinuierlich restauriert.
Die ursprüngliche spanische Kolonialarchitektur ist maurisch geprägt. Typisch für den sogenannten Mudejar-Stil sind die Arkaden, die oftmals ganze Straßenzüge beschatten und der Patio, ein meist üppig bepflanzter Innenhof. Die städtebauliche Pracht Havannas war nach der Revolution sich selbst überlassen. Im Inneren der ehemaligen Paläste spanischer Kaufleute findet sich heute eine einzigartige Mischung aus Kolonial- und Jugendstil, Moderne und Art déco.
Das Habana greift dieses unvergleichliche Flair auf und bringt ein kleines Stück kubanisches Lebensgefühl auf diese Weise an den Möhnesee.